EC-Challenge

 

Hier werden ab dem 01.02.2018 die Erlebnisberichte der #inchallenge stehen: sei dabei, mach mit.

  • Tag 28: Heute war der Ministerpräsident von Sachsen in Reichenbach zu Gesprächen. Dort bin ich auch hingegangen, weil ich es wichtig finde, dass wir Christen uns auch politisch engagieren, und das geht eben unter anderem bei solchen Gesprächen. Nachdem Gespräch bin ich noch mit jemandem ins Gespräch gekommen, der sich dann selbst als spirituell bezeichnet hat, aber eben nicht als Christ. Fand ich interessant zu hören.
    Heute ist ja der letzte Tag der Challenge, und ich will noch ein kurzes Fazit ziehen. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass diese Challenge etwas richtig geniales ist, und ich möchte diese Challenge fortsetzen. Ich möchte mich weiterhin jeden Tag Gott zur Verfügung stellen, obwohl sich meine Hoffnung auf etwas spektakuläres, lebensveränderndes nicht erfüllt hat. Aber da war bei mir wahrscheinlich zu viel egoistisches Motiv dahinter. Trotzdem muss ich sagen, dass diese Challenge meine Sinne nochmal für die Stimme Gottes sensibilisiert hat. Ich hoffe, ihr habt ähnliches erlebt, und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr eure Erlebnisse mit euren Freunden teilt.
  • Tag 27: Das ist gleichzeitig auch schon der vorletzte Tag der Challenge, wobei die Challenge natürlich weitergehen soll. Ein paar Männer aus der Gemeinde und ich haben einen Stammtisch ins Leben gerufen. Einer dieser Leute hat heute Geburtstag gefeiert, und da bin ich eben auch auf ein Bierchen hin. Natürlich waren da auch Leute, die ich noch nicht kannte. MIt einigen von denen bin ich auch ins Gespräch gekommen, und konnte eben auch erzählen, dass ich Jugendpastor bin, und das ich das gern mache. Als Antwort habe ich darauf nur erstaunen bekommen, und das sie nie gedacht hätten, dass ich ein Pastor bin. Ich hab das einfach mal positiv aufgenommen, und mich gefreut, dass ich den Klischees über Pastoren ein Gegenbild geben konnte ;)
  • Tag 26: Ich war heute in Dresden zum Jugendgottesdienst. Der Gottesdienst war gut, und das Thema "Ra(s)tlos?!" ist ein gut gewähltes Thema. Ich glaube, Gott hat durch die Predigt gesprochen, auch wenn ich zugeben muss, dass vom Predigthandwerk her, manches hätte besser gemacht werden können und die Punkte besser zugebunden werden können. Aber das ist ja das schöne am predigen, Gott ist es, der spricht. Auch hat er dafür gesorgt, dass meine Stimme bis zum Schluss durchgehalten, und auch für Gespräche danach hat sie noch gereicht. Da könnt ihr gerne immer noch dafür beten. Die Challenge neigt sich jetzt dem Ende zu, ich hoffe ja, dass noch etwas mehr oder weniger spektakuläres passiert ;), aber vielleicht steckt da auch zu viel Ego von mir drin...
  • Tag 25: Auch heute fällt es mir eher schwer, etwas zu erzählen. Ich war heute früh in Schönberg zum predigen, und das hat soweit gepasst, bis auf, dass zwischendrin meine Stimme mehr oder weniger kurz vorm Aufgeben war. Seit ca. 2 Wochen bin ich angeschlagen, und längere Zeiten sprechen tut meiner Stimme jetzt auch nicht so gut. Deshalb habe ich heute versucht meine Stimme heute komplett zu schonen, in der Hoffnung, dass es bald wieder besser wird. Ich bitte euch, dafür zu beten, weil das echt uncool ist, wenn man so viel reden muss wie ich.
  • Tag 24: Heute war wieder ein ziemlich alltäglicher Tag. Ich meine, ich war bei einem Jugendkreis zur Besprechung, und bei einem anderen um zu verkündigen. Das war auch schön und gut, aber eben auch alltäglich. Ich bin aber eben auch der Überzeugung, dass bei jeder Verkündigung im Namen Jesu nicht der Verkündiger spricht, sondern Gott selbst durch den Verkündiger. Jedes mal, wenn Jesus verkündigt wird, spricht Gott, und nicht mehr der Verkündiger. Das ist ermutigend, sich immer wieder daran zu erinnern.
  • Tag 23: Nach der Jugendstunde hatte ich heute richtig Hunger, da ich noch nicht Abend gegessen hatte. Da aber nichts mehr offen hatte, außer McDonalds bin ich dort zum Essen hingegangen. Nachdem ich bedient wurde, hatte ich überlegt, wie ich den Mitarbeitern eine Freude machen könnte. Ich wollte ihnen einfach Danke sagen, für den späten Dienst, den sie noch machen. Aber als ich das machen wollte, war niemand da, dem ich es hätte sagen können. Also bin ich gegangen. Auf dem Parkplatz ist mir dann noch ein Mitarbeiter entgegengekommen (Danke Gott ;) Bei dem habe ich mich für seinen Dienst bedankt, und er hat sich richtig darüber gefreut. Erstaunlich, mit wie wenig man Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern kann.
  • Tag 22: Heute fällt es mir mal wieder sehr schwer, etwas zu erzählen. Denn heute war ein stinknormaler Tag, ich habe jetzt nicht den Eindruck, dass Gott irgendwo durch mich gehandelt hat. Ich meine, ich war in Schönberg im Teenkreis. Es war schön, wir hatten eine gute Zeit, und wir haben auch gemeinsam einen Bibeltext gelesen und darüber gesprochen. Aber ich hatte jetzt nicht den Eindruck, dass es irgendwen besonders angesprochen hat oder so ähnlich.
  • Tag 21: Heute war ich beim Bäcker einkaufen. Ich hab der Verküuferin gesagt, dass sie das Wechselgeld behalten sollen, und dem nächsten geben. Ich weiß nicht, was daraus geworden ist, aber vielleicht frage ich, wenn ich sie das nächste Mal sehe. Aber ich hätte noch viel deutlicher machen können, was ich damit wollte, nämlich dem nächsten Käufer eine Freude machen, sozusagen als Geschenk. Vielleicht wäre ich dann noch mit der Verkäuferin in ein gutes Gespräch gekommen, aber vielleicht gibts ja die Möglichkeit morgen noch.
  • Tag 20: In Lengenfeld war heute Mitgliederstunde. Bei der Andacht ging es ums fasten, und den eigentlichen Zweck, nämlich explizit die Zeit, die eingespart wird, für Gott zu nutzen. Mir ist heute dabei bewusst geworden, dass ich mir mal wieder mehr Zeit für Gebet und Gott nehmen müsste. Nicht nur ein paar Minuten zwischendurch, und nicht nur währenddessen beten, sondern zusätzlich richtige Qualitytime, bei der nichts nebenbei gemacht wird. Das möchte ich in meinen Alltag vermehrt einbauen. 
  • Tag 19: Ich war heute beim Doktor. Also wer in das Wartezimmer gesund reingeht, geht krank raus. ;) Ich hatte meine Bibel dabei, bzw. mein griechisches neues Testament, um in der langen Wartezeit etwas sinnvolles zu machen, und in der Bibel zu lesen. Als ich dann endlich aufgerufen wurde, war es dann nur so, dass ich einen Stuhl weiter rutschen durfte. Dort saß ich dann neben einem Mann, und wir sind ins Gespräch gekommen. Irgendwann hat er mich gefragt, was für eine komische Sprache ich da in meiner Hand habe, und ich hab ihm erzählt, dass das die Bibel ist, das neue Testament, das ich da les. Ich habe ihm erzählt, dass ich Pastor bin usw. Bevor ich viel mehr erzählen konnte, wurde ich leider in den Behandlungsraum gerufen. Ich hoffe trotzdem, dass Jesus mich da einfach geleitet hat, und dass in dem Mann weiterarbeitet, dass Pastoren nicht nur im Talar auftreten, sondenr ganz normal.
  • Tag 18: Heute habe ich ein paar Mal predigen dürfen, zum Thema "Jesus verändert mein Selbstbild". Ich habe gemerkt, dass einige heute besonders aufmerksam waren, was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass für manche Leute dieses THema unglaublich präsent ist. Wie kann ich mich annehmen, wer ich bin, wie sieht Gott mich usw. Übrigens betraf das sowohl alt als auch jung. Ich bin überzeugt, dass Gott dadurch gesprochen hat, und über sowas freue ich mich einfach unglaublich. Dabei hat auch der Liebesbrief Gottes eine Rolle gespielt, den ich ziemlich genial finde. Hier noch der Link dazu: https://www.youtube.com/watch?v=87CJNh8yFyU
  • Tag 17: Heute hatte ich eigentlich ein Fußballspiel. Aber aufgrund meiner Erkältung konnte ich leider nicht mitspielen, obwohl ich das wirklich gerne gemacht hätte. Aber ich hatte dann eben gesagt, dass ich zum zuschauen und anfeuern komme. Auch mit dem Hintergedanken, dass Gott mich da haben wollen könnte. Aber leider hat sich zumindest meines erachtens keine Chance geboten, über Jesus zu reden und Zeugnis zu sein. Vielleicht hätte ich nach dem Spiel noch länger bleiben sollen, dummerweise ist aber meine Predigt für morgen noch nicht fertig, sodass ich da noch Zeit reinstecken muss. Aber vielleicht wäre das ganz gut gewesen, und ich hätte die Zeit einfach Gott zur Verfügung stellen sollen. Weil so gut bin ich heute Nachmittag nicht vorangekommen.
  • Tag 16: Heute war ich mal wieder in dem Jugendkreis, in dem ich groß geworden bin. Ich hab das sehr genossen, und es war sehr genial. Auf alle Fälle war ich dort nicht der einzige, der gesundheitlich angeschlagen mit Erkältung gekommen ist. Wir saßen dann zufälligerweise im Lobpreis nebeneinander, und haben immer mal wieder gehustet. Als dann das Lied "Wasser wird Wein" gespielt wurde, dachte ich: "Komm, wie wärs mal wieder, wenn wir mal wieder für unsere Kranken beten, und Krankheit im Namen Jesu ausfahren lassen." Also hab ich meinen Nachbarn angestupst und gesagt: "Komm, lass uns füreinander und für Gesundheit beten." Normalerweise mache ich sowas ja nie, wir haben ja ein gutes Gesundheitssystem und so weiter, und da muss Gott nicht so handeln. Außerdem ists ja nur ne Erkältung. Aber, wenn Gott handelt, wieso wollte er nicht auch eine Erklältung vertreiben. Nach dem Beten ging es uns tatsächlich besser. Meine Nase war frei, und auch der Hsutenreiz war deutlich schwächer. Leider ist es mittlwerweile wieder auf dem Ausgangszustand, aber gut, zumindest hat es die anderen nicht mehr so genervt. Ich bin ein bisschen enttäuscht, es wäre echt genial gewesen, wenn Gott das komplett weggenommen hätte... aber ist schon in Ordnung. Ich wünsche mir, ein richtiges Wunder zu erleben, weil Gott handelt. Aber vielleicht hat Gott es nicht für mich vorgesehen. Aber falls doch, möchte ich es definitiv nicht verpassen, weil ich zu feige bin, dafür zu beten. Deshalb will ich Chancen wahrnehmen und dafür beten, dass Gott heilt. Sicherlich ist da auch mal ein Zufallstreffer dabei... dennoch möchte ich anfangen, damit zu rechnen, dass Gott Wunder tut.
  • Tag 15: Ich habe vor ca. 5 Jahren Abitur gemacht, und seitdem treffe ich mich mit ein paar Freunden von damals ca. 3-4 Mal im Jahr, je nachdem wie es mit den Terminen funktioniert. Heute Abend haben wir uns auch getroffen. Ich wünsche mir und bete auch immer wieder dafür, dass Jesus sich ihnen zeigt, so wie er sich mir gezeigt hat. Den Erfolg, den ich mir wünschen würde, habe ich allerdings noch nicht erleben dürfen. Allerdings glaubt, glaube ich, keiner von ihnen, das Christsein etwas langweiliges ist. Denn ich lebe meinen Glauben authentisch, und teile mit ihnen, was mich bewegt und was ich erlebe. Aber der Weg, den ich bereits mit ihnen gegangen bin, ist lang, und ich vermute fast, dass er auch noch lang ist. Aber das kann nicht ich sondern, das muss Gott entscheiden. Bis dahin lebe ich weiterhin meinen Glauben, und nutze jede Chance, um unaufdringlich von Jesus zu erzählen. Der Grad ist allerdings schmal, und ich glaube heute hätte ich an manchen Stellen auch deutlicher sein können. Aber Gott arbeitet...
  • Tag 14: Heute fällt es mir echt schwer etwas zu erzählen, was vielleicht auch daran liegt, das ich heute nicht wirklich unterwegs war, weil ich gerade versuche wieder komplett gesund zu werden, sodass ich am Samstag beim Fußballspiel mitspielen kann. Aber vielleicht könnt ihr ja stattdessen auf Facebook oder Instagram einen Kommentar hinterlassen, in dem ihr erzählt, was ihr die letzten paar Tage erlebt habt. 
  • Tag 13: Heute Abend war ich bei einem Stammtisch, den wir mit ein paar Leuten aus der Gemeinde gegründet haben. Dabei kommen allerdings nicht nur Christen, sondern auch Männer, die keine Christen sind. WIr haben uns dort als ZHiel gesetzt, Beziehungen zu bauen, weil wir Gottes Liebe weitergeben wollen. Sowohl in dem, was wir erzählen, als auch in dem, was wir leben, wollen wir diese Liebe weitergeben. Heute hatte ich den Eindruck, ich soll jemanden fragen, wie es ihm geht, und daraus hat sich ein gutes Gespräch entwickelt. Manchmal kann ein ehrliches "Wie gehts dir?" ein Gesprächsöffner sein. Ich hoffe, dass Jesus dadurch gewirkt hat.
  • der zwölfte Tag: Heute hatte ich Besuch von einem Freund aus der Heimat. Ich habe das sehr genossen, und wir haben viel geredet, darüber, wie es uns gerade geht und was gerade bei uns aktuell ist. Mir hat es gut getan, und ich glaube ihm hat es auch gut getan. Manchmal ist es so, dass Gott uns direkt in unseren engsten Freundeskreis schickt, um dort sozusagen Salz und Licht zu sein, einfach indem wir zuhören und vielleicht die ein oder andere gute Frage stellen, die unsere Freunde weiterbringen kann.
  • der elfte Tag:  Heute bin ich gesundheitlich etwas angeschlagen (im Video ist das zu hören) und deshalb habe ich überlegt, ob ich denn zum Gottesdienst gehen soll oder nicht. Ich habe mich dann doch dafür entschieden, zum Gottesdienst zu gehen, und wurde dort sehr positiv überrascht. Die Predigt ging über das Thema Masken, die wir aufhaben (dass es uns gut geht, wenn es nicht so ist usw.) und dann eben auch darüber, dass von uns Christen häufig erwartet wird, das alles gut ist, weil Gott mit uns ist. So ist es aber eben nicht, nur weil wir Christen sind, ist unser Leben nicht frei von Leiden, auch wenn das etwas ist, was von Gott erwartet wird. Der Vorteil, den wir als CHristen allerdings haben, ist das unser Leiden zum Kreuz werden kann. Denn Leiden kann SInn haben, und da wir als Christen glauben, dass der Gott, dem wir vertrauen alles in der Hand hat, haben wir die Gewissheit, auch im Leiden, dass es nicht sinnlos ist.
  • der zehnte Tag: Heute war ich viel unterwegs, und da hat Gott sicherlich durch mich geredet. Ich durfte zum Beispiel bei einem Lobpreisabend predigen, und sagen, dass Lobpreis mehr als nur Musik ist. Es ist eine Lebenseinstellung, die in den Alltag hineingeht. Eigentlich wollte ich heute auch zu einem Faschingsumzug gehen, aber ich habe es einfach nicht geschafft. Das ärgert mich etwas, denn eigentlich dachte ich, das wäre ganz gut, denn allgemein muss ich sagen, habe ich für meinen Geschmack etwas zu wenig Kontakt zu Nicht-Christen, da mein Herz unter anderem dafür schlägt Menschen, die Jesus nicht kennen von ihm zu erzählen. Aber das ist wahrscheinlich ein Problem, dass ich als Hauptamtlicher immer haben werde.
  • der neunte Tag: Heute war ich zur Jugendstunde in Zwota. Durch mehr oder weniger Zufall hat Gott mich dazu geführt, dass ich einen anderen Weg als normalerweise heimgefahren bin. Irgendwo vor Auerbach ist mir ein Mann entgegengekommen, der eienn Einkaufswagen vor sich hergeschoben hat, und komplett dunkel angezogen war. Deshalb habe ich ihn relativ spät gesehen, habe dann aber noch angehalten und gefragt, ob ich ihn irgendwo hinbringen kann. Er hat abgelehnt, da er nur noch wenige hundert Meter zu gehen hatte. Er hat aber erzählt, dass er seit 16.00 auf ein Taxi gewartet hat, dass ihn abholen sollte. Ich hatte ihm nochmal Mitnahme angeboten, aber er wollte nicht. Ich weiß nicht, wie viel mein Anhalten gebracht hat, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Gott mich dort haben wollte.
  • der achte Tag: Heute war ein Tag, an dem ich wenig sensibel für das Reden Gottes war, denn ich bin meinen eigenen Gedanken nachgehangen. Ich glaube, für mich wäre es gerade notwendig, alles, was mir durch den Kopf schwirrt bei Gott abzulegen. Nur sagt es sich leichter, als es getan ist. Umso mehr freut mich, wenn ich von euch höre, was ihr erlebt, und lesen darf, dass es euch Mut schenkt von dem zu hören und zu lesen, was ich erlebe, oder eben auch nicht erlebe.
  • der siebte Tag: Nachdem ich gestern ziemlich sauer war, wurde es heute wieder etwas besser. Aber erst, nachdem Gott mich in ein Gespräch geschickt hat, bei dem er mich gebraucht hat. Ein Gespräch mit ganz anderen Teilnehmern und Themen, aber trotzdem gut und produktiv. Ich muss aber auch gestehen, dass diese Challenge meine Erwartungen noch nicht erfüllt hat. Ich wünschte mir, dass Gott mich viel mehr nutzt. Aber wahrscheinlich ist es so, dass er erst Geduld und Treue im Kleinen abfordert, bevor es an die großen Sachen geht. Von daher halte ich es für notwendig weiter zu machen und jeden Tag zu beten: "Herr, ich stelle mich dir heute zur Verfügung. Stelle du mich in Situationen und führe und Leite mich durch, dass ich deinen Willen erfülle." 
  • der sechste Tag: also für mich war der Tag heute ein Tag zum Vergessen. Ich kann nichts finden, wo Gott mich genutzt haben könnte. Ich hatte heute ein wichtiges Gespräch, an dem auch einiges dranhängt (Inhalt und mit wem sind irrelevant, aber vielleicht könnt ihr ja trotzdem darüber beten). Leider ist das ziemlich beschissen (sry) verlaufen. Umso mehr freut mich, dass ich ab und zu mal Rückmeldung von euch bekomme, und ihr mir erzählt, was ihr erlebt. Vielleicht ist das auch die Art, wie Gott mich gerade benutzt. Naja, Morgen wirds hoffentlich besser. Bis Morgen, und vielleicht wirds dann auch wieder besser.
  • der fünfte Tag: Heute hatte ich den Eindruck, dass Gott mich zu einem älteren Ehepaar aus meiner Gemeinde schickt. Ich bin dann auch hingegangen, und habe die beiden besucht. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mehr erwartet hatte. Ich hatte gehofft, dass heute endlich etwas spektakuläres passiert, keine Ahnung auf was ich gehofft hatte. Aber es ist nicht passiert. Gott kann das natürlich trotzdem genutzt haben, und das ist auch gut so, aber ich hatte einfach mehr erwartet. Ich will mich aber nicht entmutigen lassen, und weiter darauf vertrauen, denn an sich mache ich diese Aktion ja nicht, um etwas spektakuläres zu erleben, sondern um Gott zu dienen. So viel mal heute. Bis morgen :)
  • der vierte Tag: Heute war ich in Auerbach zum Predigen eingeladen. Im Vornherein muss ich eingestehen, dass ich keine große Lust auf diesen Dienst hatte. Ich wollte über König David predigen und was ihn zu einem Mann nach dem Herzen Gottes macht. Die Einleitung in den Gottesdienst handelte von Gottes Stimme hören, und irgendwie habe ich in dem Moment Gottes Stimme gehört, die mir gesagt hat, dass ich meine Predigt nicht halten soll, sondern was zu dem Thema machen soll. Also hab ich die verbleibende Zeit bis zur Predigt genutzt, um eine alte Predigt zu dem Thema zu suchen. Die habe ich dann auch gehalten. Die Rückmeldungen haben mir gezeigt, dass Gott das gewirkt hat. Mir wurde gesagt, dass es genau in die Situation gepasst hat, und an der Stelle richtig war. Da hat Gott meine Unlust in etwas richtig geniales verwandelt. Gottes Stimme schickt uns nicht nur an unerwartete Orte, sondern häufig dürfen wir auch an den Orten, an denen wir sowieso schon sind, uns herausfordern lassen. JEtzt wünsche ich allen SuperBowl schauern noch viel Spaß und ein spannendes Match. Ich werde auch vor dem Fernseher sitzen. :)
  • Der dritte Tag: Die meisten von euch haben wahrscheinlich mitbekommen, das heute EC-Aktiv war. Ich denk es war ein Tag, an dem Gott viel gehandelt hat, besonders durch unsere Referenten Falk und Ronald, aber ich dneke auch durch jeden anderen der dort war. Ich durfte ein Seminar zum Thema "Bibeltexte zum Sprechen bringen halten". Dort haben wir uns gemeinsam Apg 8,26-40 angeschaut, und zum sprechen gebracht. Eine Sache, die mich angesprochen war ist, dass Philippus den Ort des Erfolgs verlassen hat, auf die einsame Straße gegangen ist, und dort hat Gott für ihn den Kämmerer von Äthiopien vorbereitet, sodass er sich taufen ließ. Was mich im Zusammenhang mit dieser Challenge beeindruckt hat, war, dass Phillipus gar nicht wirklcih weiß, welches Ausmaß sein Handeln hat, denn die afrikanische Kirche beruft sich bis heute auf diesen Mann. So handelt Gott vielleicht manchmal durch uns, ohne dass wir es merken. Das finde ich genial, und schenkt mir viel Freude
  • Der zweite Tag: Für mich war dieser Tag heute ein mehr oder weniger normaler Tag. Ich hatte jetzt keinen spektakulären inneren Konflikt, oder ähnliches. Sondern es war ein Tag, ich war im Büro, ich war abends in einer Jugendstunde, ich habe mich mit einer Freundin getroffen. Alles ganz normal... das heißt nicht, dass Gott mich nicht gebraucht hat, denn nicht immer ist es total spektakulär von Gott gebraucht zu werden. Manchmal ist es es auch mal angenehm einen entspannten schönen Tag zu haben, und nicht zu wissen, wie und wo Gott mich gebraucht hat. Nicht jeder Tag im Leben mit Gott ist spektakulär, auch der Alltag gehört dazu, und das ist gut. Soweit mal, ich hoffe, wir sehen uns morgen bei EC-Aktiv. Bis denne.
  • Der erste Tag der Challenge, und ich muss zugeben, ich war nervös, und war mir auch nicht sicher, ob überhaupt irgendetwas passieren würde.Heute Abend hatte ich Fußballtraining. Leider schaff ich es viel zu selten, zu gehen und auch mitzuspielen. Heute war ich das erste Mal dieses Jahr im Training, und es war anstrengend :D. Gegen Ende ist allerdings einer meiner Teamkameraden umgeknickt. Als wir den Fuß gesehen haben, sind wir sofort von Außenbandriss im Sprunggelenk ausgegangen. Wer mich kennt, weiß, dass ich was Bändergeschichten angeht nicht ganz unerfahren bin. Ich hatte ziemlich schnell den Impuls, dass ich für den Fuß beten soll. Sofort sind aber die Gedanken gekommen: "Nein, das kannst du doch jetzt nicht machen, was wenn nichts passiert.." und ähnliches. Es hat dann noch eine ganze Zeit gedauert, in der ich mit mir gerungen hab, bis ich mich schließlich im letzen Moment, vor dem Heimgehen durchringen konnte. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich wahrscheinlich nichts gemacht hätte, wenn ich nicht den Druck gehabt hätte, dass ich heute etwas schreiben soll. Wenns dir ähnlich geht, macht es wahrscheinlich Sinn, wenn du dir ein paar Freunde suchst, denen du Rechenschaft ablegst, ob du dich getraut hast oder nicht. Übrigens: ob das Gebet etwas geholfen hat, weiß ich nicht... aber es ist ein Anfang.